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FAQ PPL(H)

Auf dieser Seite hat Ihnen Babcock MCS Germany GmbH die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Ausbildung zum Hubschrauberprivatpiloten PPL(H) zusammengestellt.

Ausbildungsvoraussetzungen

Allgemeine Ausbildungsvoraussetzungen

Fragen zu den Ausbildungsvoraussetzungen

  • Was ist ein Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2?
  • Wo erhält man ein Tauglichkeitszeugnis?
  • Wo erhält man den Auszug aus dem Verkehrszentralregister?
  • Was ist eine Erklärung über schwebende Strafverfahren?
  • Wo erhält man die Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §7 LuftSiG?

Fragen zur Ausbildung

Wie lange dauert die Ausbildung zum PPL(H)?

Erleichterungen für Lizenzinhaber

Erklärung über den reduzierten Ausbildungsumfang für Lizenzinhaber

Ausbildungsvoraussetzungen PPL(H)

Vor Beginn der Ausbildung zum Hubschrauber-Privatpiloten müssen Sie einige gesetzliche Voraussetzungen erfüllen. Wir haben Ihnen im Folgenden diese Voraussetzungen sowie notwendige Unterlagen aufgelistet, die wir für Ihre Anmeldung benötigen:

  • Mindestalter von 16 Jahren bei Ausbildungsbeginn und 17 Jahren bei Lizenzerwerb (Minderjährige Flugschüler benötigen zudem eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten)
  • Identitätsnachweis in Form einer Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses
  • Drei aktuelle Passbilder
  • Teilnahmenachweis über "Erste Hilfe" oder "Sofortmaßnahmen am Unfallort" oder eine Kopie eines gültigen deutschen Führerscheins
  • Flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 oder höherwertig
  • Nachweis einer gültigen ZÜP (Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß §7 LuftSiG)
  • Aktueller Auszug aus dem Verkehrszentralregister
  • Erklärung über schwebende Strafverfahren
  • Sprachnachweis LP4 oder höherwertig (die Prüfung kann in der Flugschule abgelegt werden, jedoch sind die Prüfungsgebühren nicht im Festpreisangebot enthalten) Modellprüfung Sprachnachweis LP4


Fragen zu den Ausbildungsvoraussetzungen

Was ist ein Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2?

Das Tauglichkeitszeugnis ist ein flugmedizinisches Gutachten, welches die physische und psychische Tauglichkeit bescheinigt, die notwendig ist um ein Luftfahrzeug zu führen.

Wo erhält man ein Tauglichkeitszeugnis?

Das Luftfahrtbundesamt pflegt eine Liste mit zugelassenen Fliegerärzten, die Ihnen diese Tauglichkeitsbescheinigung ausstellen können. » Übersicht der anerkannten flugmedizinischen Ärzte

Wo erhält man den Auszug aus dem Verkehrszentralregister?

Den Auszug aus dem Verkehrszentralregister können Sie direkt beim Kraftfahrtbundesamt beantragen. Das Antragsformular können Sie hier direkt als PDF-Datei öffnen oder speichern (Rechtsklick > Datei speichern unter): » Antragsformular Auszug aus dem Verkehrszentralregister (PDF-Datei)

Was ist eine Erklärung über schwebende Strafverfahren?

Die Erklärung über schwebende Verfahren benötigen die zuständigen Landesluftfahrtbehörden um Sie als Luftverkehrsteilnehmer zuzulassen. Dieses Formular erhalten Sie am ersten Ausbildungstag in der Flugschule.

Wo erhält man die Zuverlässigkeitsüberprüfung (§7 LuftSiG)?

Auch dieses Formular erhalten Sie am ersten Ausbildungstag in der Flugschule, der Antrag wird dann gleich gemeinsam ausgefüllt. 

Fragen zur Ausbildung

Wie lange dauert die Ausbildung zum PPL(H)?

Die Ausbildungszeit hängt von Ihrer verfügbaren Zeit, um die theoretische und praktische Ausbildung zeitnah zu absolvieren, ab. In der Regel dauert die Ausbildung zwischen 3 Monaten und 1 Jahr.


Erleichterungen für Lizenzinhaber

Da insbesondere die theoretischen Inhalte größtenteils bereits bei dem bestehenden Lizenzerwerb vermittelt wurden, kann die theoretische Ausbildung bei der Landesluftfahrtbehörde auf Antrag in hohem Maße verkürzt werden. Es müssen in der Regel nur die luftfahrzeugspezifischen Inhalte geschult bzw. nach Ermessen der Landesluftfahrtbehörde weitere Themengebiete aufgefrischt werden, wie zum Beispiel:

  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde
  • Aerodynamik
  • Betriebliche Verfahren
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Navigation

Erleichterungen bei der praktischen Ausbildung

Neben der theoretischen Erleichterung sieht die aktuelle EASA PART-FCL eine Anrechnung von 10% der Flugstunden als Pilot in Command aber maximal 6 Flugstunden vor, die mit der praktischen Flugausbildung verrechnet werden. Das heißt für die Lizenzinhaber einer PPL(A) Lizenz mit mindestens 60 nachweisbaren Flugstunden als Pilot in Command betragen die gesetzlichen Vorgaben bei der PPL(H) Ausbildung lediglich 39 statt 45 Flugstunden.

 

Weitere Fragen zur Ausbildung beantworten wir Ihnen gern per E-Mail oder direkt am Telefon.